
18 Jahren sind in Deutschland von ADHS betroffen. Dies entspricht rund 500.000 ADHS-Patienten. Experten gehen aber von einem noch höheren Prozentsatz aus, da vor allem die reine Aufmerksamkeits- störung ohne Hyperaktivität oft lange unerkannt bleibt. Im direkten Vergleich stellt man fest, dass Jungen häufiger als Mädchen auffällig werden.
Außerdem lassen sich zwischen den Geschlechtern unterschiedliche Ausprägungen der Krankheit feststellen: So ist bei Jungen ein impulsiver-hyperaktiver Typ charakteristisch, während bei Mädchen eine unaufmerksame-verträumte Variante häufiger auftritt.
Bei bis zu 80 Prozent der Patienten besteht die Störung bis ins Jugendalter weiter – meist mit veränderter Symptomatik und verändertem Verlauf. Knapp 60 Prozent aller Kinder und Jugendlichen mit ADHS haben die Grunderkrankung auch noch im Erwachsenenalter.
